Was sind eigentlich immersive Medien?
Veröffentlicht am 25.06.2026
- Immersive Medien – Wikipedia
- Immersive Medien Erklärung
- BZ027 FOMO/JOMO
- BZ092 Augmented Reality
- Schnelles Denken, langsames Denken – Wikipedia
- Folge 30: Kino | DeimHart
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Intro & Outro: MDK – Super Ultra (Smooth Jazz Remix)
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Hallo Dirk und Mario,
vielen Dank, dass ihr mich mal wieder auf einem Waldspaziergang begleitet habt. Eure Folgen regen mich immer wieder zum Nachdenken und Reflektieren an.
Eure Folge hat mich daran erinnert, wie gern ich früher der Realität entflohen und mit Mantel, Schwert und Zauberstab in der Welt von Das Schwarze Auge ins Abenteuer gezogen bin. Und zwar bis auf sehr wenige Ausnahmen jedes Wochenende. Früher war nicht alles besser, dies sind aber schöne Erinnerungen und ich denke gern daran zurück.
Heute fliehe ich auch noch gern vor der Realität mit all ihren Verpflichtungen und Herausforderungen. So schaue ich immer wieder gerne die Filme zum Herrn der Ringe, da mir die Realitätsflucht hier am besten gelingt. Ich brauche diese Auszeiten ab und zu, da mich der Alltag zeitweise doch stark belastet.
Euer Gespräch über HUD und Smart Glasses habe ich mich besonderem Interesse verfolgt. Besonders in den schlauen Brillen sehe ich ein zweischneidiges Schwert. Ich finde Anwendungen für Augmented Reality unglaublich faszinierend und praktisch. Könnte ich den Weg zum Hotel leichter finden, oder beim Blick auf ein historisches Bauwerk direkt die Informationen abgreifen, welcher Fürst es mit der Beute welches Feldzugs hat errichten lassen. Schade, dass die Anbieter dabei die Möglichkeit haben, alle Objekte im Blickfeld zu filmen und zu analysieren. Ich habe hier leider gar kein Vertrauen in die Anbieter, auf irgendwelche Interessen außer der eigenen Rücksicht zu nehmen.
Mario beschrieb, die ewige Kritik von Eltern an ihren Kindern:
– Du liest zu viel, geh lieber raus an die frische Luft.
– Du spielst zu viel vor dem Computer, lies lieber ein Buch.
– Du machst irgendetwas anderes zu viel, Spiel doch lieber mal ein gutes Computerspiel.
Mein Kind spielt aktuell auch viel am Tablet. Mehr als jeder Ratgeber gut heißt. Ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen deswegen. Gleichzeitig bietet es meinem Sohn einen Weg, seiner Realität zu entfliehen und Ruhe zu finden. Und wenn ich ehrlich bin, darf ich mich nicht beschweren, habe ich in meiner Jugend ebenfalls sehr (eher SEHR) viel Zeit vor dem Computer verbracht. So lange mein Sohn das Essen nicht vergisst und wir unsere kleinen Rattouren zum Spielplatz machen, ist es hoffentlich noch alles im Rahmen.
Mario erzählte auch von der Faulheit des Gehirns und das wir schnell verlernen, Dinge zu tun, wenn uns diese abgenommen werden. Dazu fallen mir viele Beispiele ein, die noch gar nichts mit KI zu tun haben. Ich kann mir keine Telefonnummern und Kontonummern mehr merken, weil ich es nicht mehr muss. Ich habe keine Ahnung wie man Brot backt, weil man es einfach kaufen kann. Und ich nutze heute KI, um Dinge zu erledigen, die mich nicht wirklich interessieren und wo ich froh bin, wenn mir der Automat hilft, schneller ans Ziel zu kommen.
Beim zusammenfassen von Texten, hat Dirk angemerkt, dass unterschiedliche Zusammenfasserriche unterschiedliche Schwerpunkte legen und man vielleicht verpasst, was einem selbst am wichtigsten ist. Dem stimme ich zu. Daher lese ich Texte zu Themen die mich interessieren immer noch selbst. Es gibt aber auch Themen, wo ich nur grob auf dem Laufenden bleiben muss und kein gesteigertes Interesse daran habe. Dort greife ich mittlerweile gern auf KI-Zusammenfassungen zurück. Es kommt wie so oft auf den genauen Fall drauf an.
Ob ihr diesen Braindump selbst konsumiert oder mit KI analysiert, sei euch überlassen. 😉 Ich bedanke mich nochmals für diese tolle Folge!
VG
Jörg
Danke für Ihren Kommentar, es wird sich in Kürze ein menschlicher Mitarbeiter bei Ihnen melden.
Vielen lieben Dank für Dein ausführliches Feedback.
Manchmal muss ich auch den „Kopf fluten“ (laute Musik via Kopfhörer hilft). Aber eigentlich finde ich es schade, dass ich so wenig mit Stille und Nichtstun anfangen kann und dass ich so selten die Gedanken schweifen lasse, Das führt häufig zu erstaunlichen Reusltaten.
Ich habe eine gewisse Expertise im Nichtstun. In jungen Jahren bin ich häufiger angeln gegangen. Ich habe die Ruhe in der Natur am Wasser genossen.
Dabei begleiteten mich zwei sehr unterschiedliche Typen von Freunden. Typ 1 lag auf meiner Wellenlänge, wir sprachen das nötigste, verzehrten gemeinsam das auf dem Gas- oder Esbit-Kocher zubereitete Mahl und teilten am Ende den Fang auf. Dazwischen, konnten wir Stunden in Stille verbringen und waren zufrieden.
Typ 2 hat mich wahnsinnig gemacht. Er war voller Tatentrang, schleppt mehr Ausrüstung für einen Ausflug mit als ich besaß und war die ganze Zeit am Erzählen. Wir können beide froh sein, dass ich ihn nicht ertränkt habe.
Falls du mal Hilfe beim Nichtstun benötigst, ich biete Kurse an. 😉
Hab einen schönen Start in die neue Woche.
Vielleicht machst Du einen Workshop auf der FrOSCon zum Thema 😀